Durchgangsarzt

Ihr Ansprechpartner zur Behandlung nach Arbeitsunfällen und Wegeunfällen

Durchgangsarzt



Sehr geehrte Kollegen, liebe Patienten,


seit diesem Monat sind wir zum Durchgangsarzt-Verfahren (D-Arzt)
der Berufsgenossenschaften zugelassen, d.h. wir dürfen Arbeits -, Wege – und Schulunfälle behandeln. Hier ein paar Informationen:

Was ist ein D-Arzt?


Ein Durchgangsarzt – kurz: D-Arzt – ist ein Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie oder ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“, der von den Landesverbänden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) eine besondere Zulassung erhalten hat. Diese genannten Voraussetzungen erfüllt für uns Dr.med. R. Farhoumand vollumfänglich.


Er ist für die Durchführung der Behandlung nach Arbeitsunfällen und Wegeunfällen zuständig. Als Arbeitsunfälle gelten beispielsweise auch Schulunfälle und Unfälle von Helfern bei Unfällen im Straßenverkehr. Zusätzlich sind die privaten Pflegepersonen im Rahmen der Pflege nach dem Pflegeversicherungsgesetz unabhängig vom Alter gesetzlich unfallversichert. Grundsätzlich ist jeder Arbeitnehmer gesetzlich unfallversichert. Selbständige können freiwilliges Mitglied einer Berufsgenossenschaft werden; auch dann sind die D-Ärzte zuständig.

Der D-Arzt hat unter anderem folgende Aufgaben:

  • Feststellung der medizinischen Diagnoseund Ermittlung des Sachverhaltes (z. B. ob es sich überhaupt um einen Arbeitsunfall handelt)
  • fachärztliche Erstversorgung
  • Erstellung des Durchgangsarztberichtes für den Unfallversicherungsträger

falls nötig Hinzuziehen von anderen Fachärzten

Für die Ärztliche Behandlung gilt:


Jeder an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Arzt darf Unfallverletzte nach Arbeitsunfällen/Wegeunfällen behandeln. Dabei ist zu beachten, dass Unfallverletzte einem Durchgangsarzt vorzustellen sind, wenn

  • die Unfallverletzung über den Unfalltag hinaus zur Arbeitsunfähigkeit führt, oder
  • die notwendige ärztliche Behandlung voraussichtlich über eine Woche andauert, oder
  • Heil- und Hilfsmittel zu verordnen sind, oder
  • es sich um eine Wiedererkrankung aufgrund von Unfallfolgen handelt

Vielfach wird der Unfallverletzte nach der ergänzenden durchgangsärztlichen Untersuchung dem vorstellenden Arzt zur weiteren Behandlung zurücküberwiesen. Sofern erforderlich, begleitet der Durchgangsarzt den Heilverlauf an bestimmten Terminen (Nachschau). Werden Heil- und Hilfsmittel erforderlich, kann der Durchgangsarzt diese bei der Nachschau verordnen.

Die Landesverbände beteiligen ausschließlich fachlich geeignete Ärzte mit entsprechender Ausstattung der Praxis/Klinik am Durchgangsarztverfahren.

Diese müssen neben der fachlichen Befähigung spezielle personelle, apparative und räumliche Anforderungen erfüllen und zur Übernahme bestimmter Pflichten bereit sein.

Zur Durchführung ambulanter stationsersetzender Operationen sind besondere Bedingungen vom Durchgangsarzt zu erfüllen. Für die stationäre Behandlung im Rahmen des Durchgangsarztverfahrens sind gesonderte Anforderungen formuliert.

Bundesweit sind über 4.200 niedergelassene sowie an Krankenhäusern und Kliniken tätige Ärzte in dieses Verfahren vertraglich eingebunden. Jährlich werden ca. 3.200.000 Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherungsträger im Durchgangsarztverfahren versorgt.

Sie möchten eine Zweitmeinung?

Gerne können Sie Ihre Unterlagen und Anamnese direkt nach Registrierung hier einfach hochladen.


Wir sind für Sie da!

Gerne beantworten wir Ihre Fragen.


Dr. med. Ramin Farhoumand, m.b.a.
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Chirurgie
spezielle Wirbelsäulenchirurgie (DWG)
spezielle Unfallchirurgie
Chirotherapie, Sportmedizin, Notfallmedizin
D-Arzt der Berufsgenossenschaften
Facharzt für Radiologische Diagnostik-Skelett


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