Nervenengpass/Karpaltunnelsyndrom

Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um ein Nervenengpasssyndrom des Mittelhandnerven (Nervus medianus) im Bereich der Handwurzel. 

Die Ursachen können unfallbedingt (Fehlstellung des Knochens nach Bruch), hormonell bedingt (Schwangerschaft, Wechseljahre), stoffwechselbedingt  (Diabetes mellitus) sein. Aber auch ohne erkennbare Ursache (idiopathisch) kann sich  ein Karpaltunnelsyndrom entwickeln.

Die konservative Therapie umfasst die nächtliche Ruhigstellung auf einer Handgelenkschiene. Zusätzlich kann eine Spritze mit Cortison in den Nervenkanal verabreicht werden. Die operative Therapie besteht in der chirurgischen Spaltung eines Bandes, welches das „Dach“ des Nervenkanals bildet. Dadurch kommt es zu einer Druckentlastung des Nervs. 

Das Nervenkompressionssyndrom des Ellennervs (Syndrom der Loge du Guyon) ist hingegen  sehr selten.

Ausführlichere Informationen finden Sie in der pdf-Datei.

 

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Das Karpaltunnelsyndrom - einziger Ausweg OP?

Die wichtigsten Fragen rund um das Thema „Karpaltunnelsyndrom" beantwortet von Dr. Katrin Diener.

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