Der Knieprothesenwechsel

TEP-Wechsel ist nicht gleich TEP-Wechsel.
Diese so offensichtliche "Weisheit" muss an dieser Stelle trotzdem betont werden. Es gibt Prothesenwechsel, die mit verhältnismäßig wenig Aufwand durchzuführen sind und nicht mehr Zeit benötigen, als eine Erstimplantation einer Knietotalprothese. Andere Prothesenwechsel hingegen sehen auf den Röntgenaufnahmen vielleicht sogar noch relativ moderat aus und zeigen dann erst bei der Operation das wahre Ausmaß der Schädigung und somit der Schwierigkeit. 

Als Patient sind Sie deshalb gut beraten, sich für einen Knieprothesenwechsel einen sehr routinierten Operateur zu suchen, der bei der Operation nicht nur die (unerwartet) auftretenden Probleme lösen kann, sondern auch die notwendige Palette von Implantaten vorrätig hat.

Nicht jede gelockerte Knieprothese muss unbedingt auch operiert werden. Ist die Gelenksituation stabil und sind Ihre Schmerzen erträglich, so kann auch ein weiteres Zuwarten durchaus gerechtfertigt sein. Ihr Arzt wird jedoch dann auf einen Knieprothesenwechsel drängen, wenn

>> die Gefahr besteht, daß sich durch Zuwarten der Knochendefekt vergrößert,

>> nur das Kunststoffgleitlager defekt zu sein scheint und sich bei raschem Handeln der Eingriff
auf einen Inlaywechsel beschränken könnte,

>> der Verdacht auf eine bakteriell entzündliche Ursache der Prothesenlockerung besteht,

>> Ihre Schmerzen tendenziell immer stärker werden.
 

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