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Vor einem operativen Eingriff an der Wirbelsäule haben nicht wenige Patienten eine gewisse Angst. Wer kennt nicht den Bekannten eines Bekannten, dem es nach einer Operation an der Wirbelsäule angeblich schlechter oder zumindest nicht besser ging als vorher? Zwei Phänomene sind verantwortlich für das schlechtere Image von Wirbelsäuleneingriffen: Zum einen hegen manche Patienten Erwartungen vor der Operation, die sich auch bei bestem Willen und operativem Geschick nicht erfüllen lassen. Zum anderen klagt ein unzufriedener Patient viel häufiger und ausdauernder als ein zufriedener Patient den guten Ausgang des Eingriffs lobt. So entsteht in der Öffentlichkeit leicht ein verzerrtes Bild über die tatsächlichen Erfolgsquoten der Wirbelsäulenchirurgie.
Dem Arzt kommt daher die wesentliche Aufgabe zu, mit dem Patienten die Möglichkeiten und Risiken eines Wirbelsäuleneingriffs ausführlich zu besprechen und die Erwartungshaltung in die richtigen Bahnen zu lenken. An der Brust- und Lendenwirbelsäule können bei nicht ausreichendem Erfolg einer konservativen Therapie operative Maßnahmen angezeigt sein, die von einer Bandscheibenoperation (Nukleotomie) über Dekompressionen bis hin zu Teilversteifungen (Spondylodesen) oder Bandscheibenprothesen reichen.
In den Filmen (Animationen) sehen Sie:
Den Ablauf einer Operation bei Bandscheibenvorfall
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